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The Hunter: Call of the Wild

80 Wertung
Gameplay: 8/10
Grafik: 9/10
Sound: 8/10
Steuerung: 7/10

Sensationelle Grafik | coole Items | Erfahrungspunkte sammeln und Aufsteigen | extrem realistisch

Multiplayer Modus nicht wirklich gelungen | Menü unübersichtlich und doof zu handhaben | zum Teil weite Wege und zu wenig Schnellreisepunkte

Meine Erwartung: Natürlich habe ich mich im Vorfeld über dieses Spiel erkundigt und habe schon einige Jagd Simulationen gespielt. Oft wurde ich leider sehr enttäuscht! Von daher war ich auf diesen Test doch etwas skeptisch! Ein gebrandmarktes Kind eben…
Dass allerdings The Hunter: Call of the Wild durchaus viele positive Anreize hat, hat mich durchaus sehr überzeugt. Es herrscht im Spiel eine tolle Atmosphäre und es wirkt teilweise tatsächlich als ob man selber dort steh. Wenn man das Spiel wie ich mit Headset spielt und die Augen schließt, hat man so ein unfassbares Gefühl, als ob man in diese Welt eintaucht. Man hört Links eine Grille Zirpen, während Rechts irgendein Vogel aufschreckt. Es ist wirklich sensationell gemacht von der Soundkulisse

Rein in das Vergnügen!

Wenn ihr das Spiel startet, werdet ihr sanft und mit Gefühl in das Geschehen integriert. Dabei dient euer Handy als Missionswerkzeug! Hier spricht schon mal ein ganz großer Vorteil gegenüber allen anderen Simulationen: Ihr habt Missionen und echte Ziele vor euch und werdet somit motiviert.
Allerdings habe ich mich für den Anfang doch sehr schwer getan die Ziele zu erreichen. Das liegt einfach daran, dass man wirklich extrem – vielleicht zu viel Geduld haben muss. Ein Beispiel gefällig?

Man muss einen Hirsch fotografieren und diesen erstmal finden. Zwar werden immer wieder spuren angezeigt, aber es dauert einfach viel zu Lange, bis man diese mal vor Gesicht bekommt. In dem Fall sollte es einfach auf der Map so drei bis vier Punkte geben, wo sich zuletzt ein Hirsch aufgehalten hat. Damit man Anhaltspunkte hat, wo man suchen muss. Es gibt nette Items wie Lockmittel, um die Tiere anzulocken. Diese funktionieren sehr gut, aber brauchen eine gewisse Anzahl an Erfahrungspunkte und Geld bevor ihr diese erstehen könnt.
Es ist sehr gut, dass man so viele unterschiedliche Orte wie die Außenposten oder Aussichtspunkte freischalten kann, allerdings wäre es dann auch schön gewesen, wenn man diese auch als Schnellreisepunkte nutzen kann. Zwar steht euch auch ein Fahrzeug zur Verfügung, allerdings sind Schnellreisepunkte eben bequemer.

Technik

Die Grafik ist Atemberaubend. Es ist wirklich schon fast unglaublich, was die Entwickler da geleistet haben! Der Wind ist sehr realistisch dargestellt, selbst einzelne Grashalme bewegen sind. Die Wolken am Himmel bewegen sich und selbst das Wasser und die Wälder sind mit liebevollen Details geschmückt. Jedes noch so kleine Detail bringt den Realismus immens nahe!

Was auch noch sehr gut ist, wenn man zum Beispiel einen Kilometer auf ein Offenes Feld läuft. Dort ist es extrem windig. Realismus der ersten Klasse – Top! Man hört einen Vogel, man hört dies, man hört jenes! Die Brunftschreie der Tiere sind authentisch und unterstreichen das Gefühl im Wald zu auf der Jagt zu sein noch einmal.

Multiplayer

Größter Minuspunkt im ganzen Spiel ist der Multiplayer. Ein Modus, in dem nur Spieler 1 mit Gegenständen interagieren kann? Das macht leider wenig Sinn, denn der zweite Spieler ist quasi überflüssig. Klar kann man diverse Herausforderungen erspielen, aber ein gemeisnames Jagen hätte doch mehr Spaß und Sinn gemacht. In diesem Fall hätte man den MP Modus komplett weglassen können.

Fazit

The Hunter: Call of the Wild ist definitiv das Beste Jagt Spiel auf dem Markt. Der Grad an Realismus ist wahnsinnig gut gelungen! Allerdings muss man auch sehr viel Geduld mitbringen, was in der echten Welt da draußen natürlich genauso ist. Trotzdem hätten wir hier und da manche Tiere etwas schneller gefunden um auch wirklich voranzukommen. Der Multiplayer Modus konnte leider nicht überzeugen. Wenn das Einladen des anderen Spielers mal funktioniert hat, dann kam schon schnell gähnende Leere auf. Besser wäre ein Koop Modus gewesen oder ein kommentierter Wettbewerb. Dass nur ein Spieler als Host Aktionen durchführen kann ist ebenfalls Schade.

 

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