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Prey

82 Wertung
Gameplay: 8/10
Grafik: 8/10
Sound: 8/10
Steuerung: 8/10

super Atmosphäre | tolle deutsche Sprecher | es gibt viel zu entdecken | hohe langzeitmotivation

Gameplay an sich 0815 | etwas zu schwer

Wahnsinn wie schnell die Zeit doch vergeht. Bethesda hat nun Prey für die PlayStation 4 veröffentlicht und wir haben uns natürlich nicht lange lumpen lassen und das Spiel etwas genauer angesehen. Eines kann man bereits im Vorfeld verraten: Der Titel hat eine sehr außergewöhnliche – ja schon positiv ungewohnte Atmosphäre und ist definitiv eine Art für sich. Was wir genau damit meinen könnt ihr in unserem Test nachlesen.

Fühle die Angst!

Im Grunde fängt Prey eigentlich noch ganz normal an. Wir wachen in unserem Appartement auf und sollen uns zu einer Test Simulation begeben. Ok gut, normal ist das in unserem Zeitalter vielleicht noch nicht, da wir technisch noch nicht so weit entwickelt sind und wir uns bei Prey ja auf einem riesigen Raumschiff befinden. Nachdem wir allerdings die Tests über uns ergangen haben dauert es nicht lange und wir werden brutal angegriffen! Eine Alien Invasion tötet eigentlich so ziemlich jedes Lebewesen auf dem Schiff und es besteht die Gefahr komplett die Kontrolle zu verlieren. Natürlich sind wir noch am Leben und müssen nach dem Rechten schauen. Seltsamerweise nimmt ein „Freund“, dessen Identität wir zu Beginn nicht kennen Kontakt mit uns auf und versucht uns zu helfen….

Ja liebe Leser, das ist schon richtig. Irgendwie klingt die Geschichte nicht sehr originell, weil man das gefühlt 1000 mal schon in anderen Spielen erlebt hat. Allerdings gibt es hier einen sehr gravierenden Unterschied zu den 0815 Geschichten: Die Atmosphäre! Wenn ihr die einzelnen Räume der Schiffe erkunden müsst und dabei hinter jeder Tür eine Gefahr besteht, bekommt man hier und da wirklich ein sehr seltsames, ja schon fast beängstigendes Gefühl! Doch genau das macht Prey aus. Die Gefahr kann man förmlich riechen und die Spannung wird durch entsprechenden Fleiß zusätzlich aufrechterhalten. Wenn ihr nämlich die ganzen leeren Büroräume und andere Einrichtungen erkundet, könnt ihr die Mails der Mitarbeiter lesen, Audiotapes anhören oder Videos ansehen. Damit werdet ihr immer näher an die Story herangeführt! Auf der anderen Seite ist dies natürlich keine Pflicht und nicht jeder hat die Geduld und den Ansporn wirklich alles zu Sammeln und dann zu Lesen bzw. anzusehen!

Ohne Geduld kein Erfolg

Prey hat uns auf eine seltsame Art und Weise beeindruckt. Zwar ist im Grunde das Spiel kein neues Rad, aber dennoch fühlt sich alles frisch an. Allerdings gibt es einen Punkt der vielleicht nicht unbedingt hätte sein müssen: Der Schwierigkeitsgrad! Prey ist fucking schwer! Ja richtig, man kann selbst entscheiden auf welcher Härte ihr gerne spielen wollt. Allerdings selbst auf dem einfachen Modus gibt es oft sehr schwere Stellen, die einfach nur frustrieren! Relativ schnell zu Beginn muss einem allerdings klar werden, dass sinnloses Rushen und weglaufen ohnehin keine Erfolgsgefühle einbringt! Wie man sich durch die Räume bewegt und welche Aktionen man wirklich durchführt sind der Schlüssel zum Erfolg. Wer Dishonored gespielt hat, der weiß dann auch was wir meinen! Denn auch hier gibt es mehrere Wege um ins Ziel zu kommen, sogar ohne Gegner zu töten. Wem wundert das eigentlich, denn das selbe Entwicklerstudio ist auch für Prey zuständig!

Das Gameplay an sich ist jetzt nicht unbedingt spektakulär! Prey ist mehr oder weniger ein Ego-Shooter mit interessanten Waffen. Auch ein Skill-System hat sich eingeschlichen! Immer wieder mal findet ihr entsprechende Module und könnt diese dann für neue Fähigkeiten investieren. In Prey ist dies auch dringend erforderlich, weil eben der Schwierigkeitsgrad extrem hoch ist! Die Waffen reichen von normalen Schrot-Gun bis hin zu einer Waffe, mit der ihr eure Aliens „festhalten“ und dann erschlagen könnt. Während zu Beginn die Gegner noch relativ leicht sind, kommen natürlich später viel größere und härtere Aliens auf euch zu!

Technik

Technisch gesehen ist Prey keine Wumme, aber durchaus in Ordnung. Die Charakter Modelle sehen etwas veraltet aus, dafür aber ist die deutsche Synchronisation sehr gut geworden! Wie schon erwähnt lebt Prey von der Atmosphäre und diese ist im „verlassenen“ Raumschiff wirklich sehr gut gelungen. Grafische Bomben sollte man nicht erwarten, da das Game bedingt durch die Location nicht allzu viel Abwechslung bietet. Der Umfang geht in Ordnung, vor allem, weil man das Game aufgrund der Story und der Möglichkeiten öfter als einmal durchspielen muss bzw. möchte.

Fazit

Prey überzeugt und punktet vor allem wegen der verlassenen und beängstigenden Atmosphäre. Das haben die Entwickler wirklich sehr gut hinbekommen! Auch die Story und die Charaktere sind sehr gut gelungen! Wer allerdings diese gemütlich erleben möchte, wird sich zum Teil die Zähne ausbeißen! Prey ist nicht gerade einfach! Unterm Strich ein gutes Spiel, was aber auch von Bethesda nicht anders zu erwarten war.

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