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God of War Collection

73 Wertung
Gameplay: 8/10
Grafik: 6/10
Sound: 7/10
Steuerung: 6/10

Tolle Spielereihe | PS2-Flair | Viel Spiel für´s Geld

teils schlechte Portierung | fehlerhafte Steuerung

Mit der “God of War” HD-Collection feiert einer der beliebtesten Helden aus dem Playstation Universum endlich sein Debüt auf der PS Vita. Erneut dürfen wir Kratos Chaos-Klingen schwingen und so Rache an den Göttern ausüben. Der 1. & 2. Teil der “God of War-Reihe” sind in der Collection enthalten und wurden auf den Handhelden portiert. Wie das Ganze gelungen ist und ob es die PS Vita etwas mehr als in der Vergangenheit schwitzen lässt erfahrt ihr in unserem Test.

Game Info

NAME: God of War HD Collection

ENTWICKLER: Bluepoint Games / SCEA Santa Monica

PUBLISHER: Sony

PLATTFORM: PS Vita, PS 3

GENRE: Action Adventure / Hack and Slay

ERSCHEINUNGSDATUM: 07. Mai 2014

“Wie du mir, so ich dir” – Ovid

Vielen von euch wird “God of War” wahrscheinlich bekannt sein. Für die Einsteiger hingegen sei an dieser Stelle ein kleiner historischer Kontext gegeben. Kratos war ein sehr kriegserfahrener spartanischer Kämpfer und schon bald konnte er so eine ganze Armee um sich versammeln. Er wurde von seinen Männern gefeiert und war zu einer richtigen Legende geworden. Schließlich jedoch fand er seinen Meister und musste zusehen, wie seine Armee immer weiter ausgedünnt wurde. Eine Niederlage war jedoch undenkbar für den in Blutrausch verfallenen Kratos, sodass er zum Kriegsgott Ares betete und dieser anschließend die gesamte Barbarenarmee auslöschte. Kratos musste nun jedoch einen hohen Preis für diese Tat zahlen. Er stand fortan in Ares Schuld.

Die “God of War Collection” erzählt nur den Anfang der ganzen Geschichte. Schließlich sind in ihr nur zwei von den sechs erschienenen Teilen vorhanden. Teil 1 erschien bereits vor 9 Jahren für die PS2 und setze damals Maßstäbe in Sachen Grafik. Auch Teil 2 erschien für die PS2 und führte die Reihe glanzvoll weiter. Später wurden die beiden Teile als HD-Collection auf der PS3 veröffentlicht um so die kommenden Teile einzuleiten. Außerdem bekamen sie einen ganz neuen Glanz. Die PS Vita-Version ist als eine 1:1 Portierung der PS3-Version zu sehen. Nur die Tastenzuweisung musste etwas angepasst werden, sodass die beiden Touchscreens voll in das Gameplay eingebracht wurden. Der rückseitige Touchpad hat uns während des Tests unglaubliche Frustmomente bereitet. Es gibt stellen im Spiel an denen es einfach nicht mehr funktionieren will. Blöd, dass man es sowohl zum Öffnen von Türen und Greifen von Dingen benötigt, als auch zum Speichern. Einzige Lösung zur Behebung des Fehlers ist der Neustart der Vita. Jedoch tritt dieser Fehler nicht generell an derselben Stelle auf. Dennoch sollte der Publisher hier schleunigst ein Update bereitstellen.

God-of-War-HD-Collection-Screen-1

“Design ist auch das, was man nicht sieht” – Walter de`Silver

Wer auf der Suche nach einem grafischen Meisterwerk ist, der wird bei dieser Collection nicht fündig. Nach heutigen Maßtäben haut einen diese Grafik nicht um und auch von der Vita kennt man mehr. Leider sind auch was die Framerate angeht Abstriche zu machen, sodass die Vita-Version nicht an die der PS3 herankommt, sondern eher an die der PS2. Dies führt dazu, dass die Umsetzung der betätigten Tasten etwas verzögert abläuft und so besonders beim Kontern sehr präzise Reaktionen erfordert. Auch die Qualität der deutschen Synchronisation lässt zu wünschen übrig. Die Sprecher sind dabei durchaus vorbildlich am Reden, jedoch sind die Videosequenzen durch Komprimierung der PS2-Version sehr verunstaltet worden. Gleiches Problem hatte auch die PS3-Version, was Sony jedoch nicht weiter störte. Der Sound während des Spielens hört sich jedoch wieder normal an. Auch die Zwischensequenzen wurden 1:1 portiert und werden einem in 4:3 Format angezeigt. Ob einen dies nun stört oder nicht, liegt ganz im Auge des Betrachters, denn genauso flimmerte es vor 9 Jahren nach dem Release über die Bildschirme.

God-of-War-HD-Collection-Screen-2

Fazit

Alles in einem bekommt man viel Spiel für sein Geld geboten und kann sich auf ca. 10 Stunden Spielspaß freuen. Für Trophäenjäger gibt es noch zahlreiche Herausforderungen im Nachhinein zum Abschließen. Abstriche muss man leider bei der Portierung machen, die an einigen Ecken und Kanten etwas unförmig wirkt. Andererseits kommt auch ein wenig das Flair der PS2 wieder auf. Außerdem sorgt Sony mit der Cross-Buy Funktion zusätzlich für Spielspaß auf beiden Konsolen, der PS3 und PS Vita.

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