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Borderlands: The Pre-Sequel

85 Wertung
Gameplay: 8/10
Grafik: 8/10
Sound: 9/10
Steuerung: 8/10

Clap Trap als spielbare Klasse | Story rund um Jack sehr spannend und mitreißend | neues Setting (Mond)

relativ wenig neues | Gegner und Gebiete ähneln sich häufig | Alleine nicht so spaßig

Der Publisher 2K fährt mit Borderlands auch einen Erfolg nach dem anderen ein. Bereits während der Gamescom konnten wir schon erste Eindrücke vom neuen Ableger sammeln, allerdings war ein etwas fader Beigeschmack geblieben. Warum das so ist, möchten wir euch in unserem Test genauer schildern.

Der alte, neue Jack!

Borderlands: The Pre-Sequel nistet sich bequem zwischen den Geschehnissen vom ersten und zweiten Teil ein. In kürze könnte man das Spiel auch so beschreiben: Mehr von allem, sprich mehr Waffen, mehr Gegenstände, mehr Handsome Jack und ja – auch mehr von Claptrap. Noch ist Jack kein Bösewicht und wir handeln im seinen Auftrag. Auf dem Mond machen wir uns auf die Suche nach einer Kammer, die ungeahnte Macht und Reichtümer verspricht. Im ersten Schritt lernt man auch den Jack ganz anders kennen. Ihr werdet dann im Laufe der Geschichte immer mehr miterleben, wie er auf dem Geschmack kommt und quasi „Blut geleckt“ hat. Aber das sollt ihr natürlich selbst herausfinden! Insgesamt ist in Borderlands: The Pre-Sequel leider auch nur Jack am interessantesten. Es fehlt irgendwie ein Charakter im Spiel, der in die gegen Richtung polarisiert. Auch generell mangelt es dem Spiel an Idividuen, die das Spiel frischer wirken lassen. Allerdings melden sich unsere Protagonisten häufiger zu Wort. Alle vier solltet ihr schon einmal gesehen haben. Weltpremiere allerdings feiert dieses Mal Claptrap. Nein, schon klar er war schon bei den anderen Teilen mit an Bord, aber dieses Mal dürft ihr den „nervigen“ Roboter selber spielen. Mit ihrer »Kammerjäger.exe« analysiert die Blechbüchse das Schlachtgeschehen und lädt sich jedes Mal ein neues Spezialprogramm in den Speicher. Mal dürfen wir dann zwei Waffen gleichzeitig schwingen, mal hetzen wir Mini-Claptraps auf den Feind und mal verwandeln wir uns ein Piratenschiff und verpassen Gegnern eine volle Breitseite – tja, warum auch nicht? Der Kampfstil des Roboters gleicht eher einem Zufallsprinzip, macht aber die Klasse dadurch auf jeden Fall interessanter. Insgesamt hätten wir uns aber doch mehr Fähigkeiten gewünscht, über die wir als Spieler die volle Kontrolle haben. Claptrap setzt auf Zufall, Wilhelms Drohnen steuert größtenteils der Computer und Nishas Spezialangriff nimmt uns sogar das Zielen ab. Uns fehlt da etwas Raum für geschickten Eigeneinsatz. Nach wie vor hat aber jede Klasse ein paar spannende Asse im Ärmel. Insgesamt gibt es pro Klasse drei verschiedene Bäume, die ihr „beskillen“ könnt. Wer zum Beispiel viel im Koop Modus unterwegs ist (was man bei The Pre-Sequel aufgrund der Fähigkeiten unbedingt empfehlen muss), der wählt entsprechende Heil oder Verstärk Fähigkeiten.

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Altbekanntes

Das Spielprinzip von Borderlands hat sich natürlich nicht verändert. Weiterhin versucht man seine Charaktere zu leveln und neue, epische Waffen zu ergattern. Auch bei dem neuesten Teil macht das wieder süchtig. Dabei ist das Arsenal wieder höchst unterschiedlich geformt: Sturmgewehre, die Minigranaten schleudern, Pistolen, deren Kugeln wild durch den Raum springen und Schrotflinten – es ist alles da was das Waffenherz begehrt! Technisch hat sich das Spiel unserer Meinung nach überhaupt nicht verändert. Wer Borderlands 2 gespielt hat, weiß in etwa was ihm erwartet. Allerdings ist der Soundtrack wieder extrem klasse geworden. Der Cel-Shadking-Look wird sicherlich nie altern. Allerdings merkt man da Alter der alten Generation deutlich an. Beispielsweise laden Objekte erst relativ spät nach.

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Fazit

Borderlands: The Pre-Sequel liefert wieder viel Futter für Fans, aber im Großen und Ganzen nichts Neues. Claptrap ist nun als spielbare Klasse verfügbar was durchaus interessant ist, aber irgendwie bleibt ein fader Beigeschmack. Ein paar mehr neue Fähigkeiten und Neuerungen wären sicherlich wünschenswert gewesen. Dennoch: Das ist Meckern auf hohem Niveau. Wir hatten auf jeden Fall wieder extrem viel Spaß, denn das Konzept macht nach wie vor süchtig. Geschmückt wird das ganze wieder mit einer schönen Portion Humor und tollem Soundtrack. Empfehlenswert ist es auf jeden Fall. Vor allem im Koop!

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