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Agents of Mayhem

72 Wertung
Gameplay: 7/10
Grafik: 6/10
Sound: 8/10
Steuerung: 9/10

krasser Humor | Motiverendes Belohnungssystem | Tolle Action | zwölf unterschiedliche Agenten mit unterschiedlichen Fähigkeiten

Gibt kaum was zu entdecken | leere Stadt | Stoy langweilig | wirkt technisch altbacken

Die Agenten sind los und Volition zeigt, dass sie auch anders können. Wobei „anders“ auch nicht ganz zutrifft, denn schließlich bleiben die Entwickler ihren Wurzeln treu. Von was wir hier überhaupt reden? Ganz einfach: Agents of Mayhem ist von den Saints Row Machern und zieht euch dieses Mal nicht auf die Böse Seite, sondern auf die gute. Wir klären im Test auf, ob Agents of Mayhem überzeugen kann, oder ob man wohl oder übel die Finger davonlassen sollte.

Saints Row Flair ist spürbar!

Agents of Mayhem bedient sich ganz klar an das typische Volition Rezept: Eine ordentliche Brise an Humor, gutem Action Gameplay und eine Atmosphäre wie man sie schon von Saints Row kennt. Wer also die Saints Row Teile gespielt hat, der dürfte eigentlich genau eine Vorstellung von dem haben, was einem hier geboten wird. Doch erstmal der Reihe nach:

Agents of Mayhem bietet zunächst einmal eine sehr langweilige Geschichte. Bösewichte möchten die Welt zerstören und eure Aufgabe ist es, mit Hilfe der zwölf Agenten alle zu retten. Allerdings muss man das ganze jetzt nicht unbedingt so negativ sehen, da gerade die Erzählweise der Story verbunden mit dem Humor einiges wieder gut macht. Zwar kommt das nicht ganz so „dreckig“ rüber wie noch in Saints Row, aber man wird dennoch sehr gut unterhalten!
Jeder der Agenten hat spezielle Fähigkeiten, die ihr einsetzen könnt. Während der eine besser im Nahkampf ist, kann der andere mit seiner Minigun ordentlich Schaden verursachen. Auch sogenannten Mayhem Fähigkeiten (super Fähigkeiten) machen jeden einzelnen Agenten unterschiedlich. Zunächst startet man mit drei Personen und man kann diese jederzeit per Knopfdruck wechseln. Erledigt ihr Missionen oder seid erfolgreich, dann bekommt ihr Geld und Erfahrungspunkte. Dadurch wiederum könnt ihr euch weiterentwickeln, Fähigkeiten ausbauen und sogar neue erlernen. Dies motiviert durchaus sehr und trägt zum allgemeinen Spielspaß ordentlich bei.

Die Probleme bei Volition

Agents of Mayhem bietet abseits der sich ständig wiederholenden Missionsziele nicht wirklich viel Abwechslung. Zwar gibt es in Seoul einiges zu entdecken und auch sehr viele Nebenmissionen, allerdings hat man schon nach kurze Zeit das Gefühl, dass man alles gesehen hat. Besonders bemerkbar macht sich deshalb, weil die Stadt zudem irgendwie Tot wirkt. Während die Saints Row Ableger doch das eine oder andere mehr geboten haben fehlt in Agents of Mayhem der Reiz die Gegenden zu erkunden.
Die Nebenmissionen an sich sind durchaus sehr spaßig, gar keine Frage. Aber Volition hätte hier und da einfach mehr Abwechslung einbauen müssen.

Die Gameplaymechanik ist im Grunde genau das, was wir an den Spielen von diesen Entwicklern sehr schätzen. Schnelle Schusswechsel, interessante Waffen und möglichst schnell – so soll es sein und das macht auch wirklich viel Spaß! Eine Deckung gibt es beispielsweise gar nicht. Wofür auch?
Technisch gesehen allerdings kann Agents of Mayhem trotz Comic Look nicht wirklich punkten. Die Charaktere werken steril und ohne Detail und die Umgebungen könnten theoretisch auch auf der PS3 genauso aussehen. Auch im Jahr 2017 sollte es mit einem Comic Look durchaus möglich sein, mehr aus der Hardware zu kitzeln! Währen dieser Mangel doch etwas stört, macht dafür der Soundtrack ordentlich Stimmung passt wie die Faust ins Auge zum Spiel!

Spielspaß bis zum Abschluss

Auch wenn es relativ harte Kritikpunkte an der Technik und der Umgebung des Spiels gibt, würden wir lügen, wenn wir sagen wir hatten keinen Spaß. Denn bis man schließlich zum Abspann kommt ist man stetig motiviert weiterzuspielen. Es liegt nicht nur an dem sehr guten Belohnungssystem, sondern ganz einfach am Gameplay selbst. Es macht schlichtweg einfach Bock die Bösewichte auszuschalten und voranzukommen. Ein besonderes Highlight sind die Bosskämpfe, die nicht nur eindrucksvoll inszeniert werden, sondern auch sehr kreativ und vor allem spaßig sind. Davon hätten wir gerne viel mehr gesehen!

Fazit

Agents of Mayhem ist quasi das neue Saints Row und bietet Gameplaytechnisch viele Parallelen. Dementsprechend solltet ihr ja schon wissen, auf was ihr euch einlässt. Wir hatten durchaus sehr viel Spaß damit! Vor allem kommt der Humor nicht zu kurz, denn das zeichnet ja letzten Endes die Spiele von Volition aus!

 

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