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PS4 hängt die derzeitige Konkurrenz ab

Mit einer Rechenleistung von 1.843 GFlops lässt die PS4 die Konkurrenz alt aussehen. Dabei verzichtet Sonys Flaggschiff auf Gimmicks wie beispielsweise eine integrierte Kamera und legt den Fokus klar auf das Gaming an sich, um den Hauptkonkurrenten Xbox One um etwa 100 € zu unterbieten.

All die für die meisten Spieler ohnehin überflüssigen Funktionen abzuschaffen, bietet den Vorteil, mehr Rechenleistung für die Kernkompetenz einer Spielekonsole abzustellen. Das System wird so schlanker und schneller, Lade- und Reaktionszeiten enorm verkürzt. Via Twitter kündigte Sony nun auch ein Firmwareupdate mit der Versionskennung 1.52 an, das die Systemstabilität verbessern soll.

Direkter Vergleich zwischen PS4 und Xbox One

Bei beiden Geräten kommt ein System-on-a-Chip (SoC) zum Einsatz, während der Großteil der Hardware von AMD stammt. In der PS4 ist der SoC ein wenig kompakter gebaut, holt aber dennoch mehr Rechenleistung heraus als der Konkurrent von Microsoft. Während Sony ganze 20 Compute Units (CU) verbaut, wovon zwei allerdings bloß als Reserve im Falle eines Defekts fungieren, bietet die Xbox One nur zwölf. Dazu kommen bei der PS4 insgesamt 32 Raster-Endstufen (ROP) zum Einsatz gegenüber 16 bei Microsoft. Allerdings ist in der Xbox One ESRAM eingebaut. Letztendlich macht die PS4 diesen Nachteil jedoch mehr als wett, wie man anhand der Rechenleistung sehen kann.Der PS4-Prozessor hat acht Kerne, die mit Taktfrequenzen von maximal zwei Gigahertz rackern.

PS4 nähert sich PC an

Im Test von Computerbild offenbart die PS4 mit ihrer GCN-Architektur (Graphics Core Next) die Ähnlichkeit zu PC-Plattformen, denn die PS4-Grafikkarte entspricht der R9 290 X von Radeon. Die mit 800 Mhz taktenden 1.152 Shader-ALUs katapultieren die Rechenleistung auf theoretische 1.843 GFlops, was in etwa dem Niveau einer Radeon HD 7850 entspricht.

Unterstützung erhält die Grafikeinheit von zwei CPU-Modulen von AMD in Jaguar-Architektur, die allerdings speziell für die Konsole optimiert sind. Auch wenn die PS4 keine großen Multimedia-Funktionen bietet, erreicht sie Trueaudio bei Spielen durch drei Tensilica-DSPs im SoC. Sowohl CPU und GPU verlassen sich bei der PS4 auf satte 8 GByte GDDR5-Speicher. Obendrein hat Sony noch 256 MByte DDR3-RAM verbaut, der als temporärer Speicher für Videos und Schnellinstallationen dient.

Unglaubliche Nachfrage sorgt für Lieferengpässe

Eine PS4 zu bekommen erweist sich momentan als äußerst schwierig, denn nahezu alle Geschäfte meldeten schon nach kurzer Zeit: „ausverkauft“. Um bei der für Anfang nächsten Jahres erwarteten Lieferung nicht leer auszugehen, macht es Sinn, die PS4 und verfügbares Zubehör sowie Spiele bereits jetzt bei Saturn zu kaufen beziehungsweise vorzubestellen. Somit stellt man sicher, im nächsten Jahr Hand an das Gerät legen zu können. Die ersten Games zeigen das Potential der PS4 bereits auf, wie z.B. die Action-Knaller Battlefield 4, Call of Duty – Ghosts oder auch familienfreundliche Unterhaltung wie Skylanders und Knack. Aufgrund der Vielzahl an angekündigten Titeln und der starken Nachfrage muss einem um die Zukunft der Konsole definitiv nicht bange sein.

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