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Love is in the air… auch in der virtuellen Welt

„Love is in the air, everywhere I look around…”, so sang John Paul Young Ende der 70er Jahre und traf damit genau ins Schwarze, denn der Frühling verändert alle Jahre wieder unser (Liebes)Leben. Die Tage werden länger, die wärmeren Temperaturen erlauben es uns, die dicken Wollpullover im Schrank zu lassen und ein wenig Haut zu zeigen. Damit kommen natürlich auch die ersten Frühlingsgefühle auf.

Doch nicht nur in der wahren Welt spielen die Hormone verrückt, auch in der virtuellen erleben die Videospiel-Charaktere die Höhen und Tiefen einer Beziehung. Sie erleben die Liebe wie wir, mit den schönen und den weniger schönen Momenten, die einfach jede Beziehung bereithält. Auch hier entstehen Probleme, die bewältigt werden müssen und es kann sogar zum Scheitern der Beziehung kommen, genauso wie im echten Leben.

Natürlich gibt es eine Serie von Videospieltraumpaaren wie z.B. das klassischste und wohl älteste, Mario und Prinzessin Peach. Auch wenn diese beiden wohl eher so etwas haben, was man heute eine Fernbeziehung nennt, weil die Prinzessin immer weit entfernt von ihrer Liebe in irgendeinem Schloss lebt. Da haben es die Final Fantasy Paare schon durchaus leichter, hier herrscht vor allem viel Gefühl. Wer erinnert sich nicht gerne an die Ballszene von Squall und Rinoa (Final Fantasy VIII) mit abschließendem Feuerwerk? Natürlich gibt es, wie im echten Leben, auch tragische Liebespaare wie Dom und Maria aus Gears of War 2. Nur wenige wissen jedoch, dass sie bereits in ihrer Jugend ein Liebespaar waren und sogar ein Kind bekommen haben, bis der E-Day ihr Leben komplett verändert hat. Dass Liebe allein und der Wille, alles für die geliebte Person zu geben, nicht immer ausreichend sind, zeigen auf tragische Weise Wander und Mono in Shadow of the Colossus. Hier gibt es leider kein Happy End.

Auch in der wahren Welt ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, warum sollte man dann sein Glück nicht zuerst in der virtuellen Welt versuchen? Die Figuren der Videospiele existieren nur virtuell und ihr Liebesleben wird daher auch nur virtuell erlebt, doch immer mehr Gamers (und nicht nur sie) suchen heutzutage gerade auf diese neue Art, eben virtuell, ein wirkliches Date. Die Kontaktbörsen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Hier kann man einfach nur flirten oder nach einem Partner Ausschau halten, erst nur virtuell und wer mehr möchte, hat eben dank Portalen wie First Affair die Möglichkeit dazu. Manchmal entwickelt sich daraus eine Liebesbeziehung, manchmal kommt es nur zu einem Bett-Abenteuer, machmal zu gar nichts. Doch es ist jedenfalls eine hervorragende Weise um neue Personen zuerst online „anzusprechen“ und dann kennenlernen.

Der Frühling ist da und niemand will wohl ständig alleine vor der Konsole oder vor dem PC sitzen oder?

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