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Es lebe die Cloud!

Heutzutage gibt es kaum noch einen Haushalt, der nicht über eine Internet-Flatrate verfügt. Nachdem schon bei den Konsolen der letzten Generation die Möglichkeit bestand, online zu gehen und so mit Freunde oder Fremden zu zocken, zu chatten oder Streamingdienste zu nutzen, ist das Internet bei den Next-Gen-Konsolen jetzt noch wichtiger geworden. Das Schlagwort heißt Cloud Gaming.

Cloud Gaming – Was ist das?

Cloud Gaming bezeichnet eine bestimmte Form des Cloud Computings, bei der ein Spiel teilweise oder vollständig aus dem Internet gestreamt wird. Der Vorteil des Cloud Gamings ist, dass externe Rechner der heimischen Konsole einiges an Arbeit abnehmen und diese ihren Nutzern somit einen flüssigeren Spielverlauf, bessere Grafiken und generell eine höhere Spielqualität bieten können. Eine schnelle Internetverbindung ist bei der PlayStation 4 zwar immer noch kein Muss, sie wird aber immer mehr zur inoffiziellen Pflicht, um das Beste aus seinem Spiel herauszuholen. Schließlich setzt auch die PlayStation 4 auf die Cloud.

Mit Spielestreaming zum besseren Spielerlebnis

Der Trend zum Cloud Computing besteht schon seit ein paar Jahren und verfestigt sich trotz einiger zum Teil berechtigten Kritikpunkten immer mehr. So mancher Datenschützer hebt immer noch skeptisch die Augenbraue, aber die Vorteile des Cloud Computings sind besonders für Gamer einfach überzeugend. Zusätzlich zum Spiel im Multiplayer-Modus können mit der PlayStation 4 auch Spiele ohne Installation angezockt werden, Spiele können öffentlich geshared werden, und Freunde können sogar in das eigene Spiel als helfende Hand eingreifen. Am stärksten ist der Trend zum Spielestreaming. Der 2008 ins Leben gerufenen Anbieter Gaikai hat sich von Anfang an sich auf Spielestraming spezialisiert, und seit der PS4-Enthüllung am 20. Februar 2013 steht fest, dass der Anbieter ab sofort zu Sony gehört und das Streamen von Spielen der älteren Konsolengenerationen und Spieledemos auf der PlayStation 4 und Spielen auf der PS Vita übernehmen wird.

Der Siegeszug des Cloud Gamings

Mittlerweile weiĂź man, dass Sony bei der Entwicklung der PlayStation 5 noch stärker auf das Cloud Computing setzen und die Konsole möglicherweise als reine Streaming-Plattform herausgeben möchte. Zum Release der PlayStation 2 im Jahr 2000 wäre so etwas noch undenkbar gewesen. Damals, vor knapp 14 Jahren, war das Internet teuer, und kaum jemand besaĂź eine Flatrate, geschweige denn einen DSL-Anschluss. Ganz anders die Situation heute, in der es immer bessere DSL-Flatrate-Angebote gibt. Dank solcher Möglichkeiten verlagert sich unser Leben mehr und mehr in die Cloud, die Rechenarbeit wird „outgesourced“, während unsere Gadgets und Konsolen Zuhause größtenteils als Abspielgeräte fungieren. Diese Entwicklung hilft uns dank Synchronisation unserer Daten immerhin, bei steigender Anzahl von Abspielgeräten nicht den Ăśberblick ĂĽber unsere Daten zu verlieren.

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